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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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die Krankheithistorie von meiner Schwester als über meineInvaliden-Gestalt) mich so lange aus, daß ich, da ich nichtwußte, sollt' ich lachen oder zürnen, am besten eines umdas andre that. Aber bald kam er in meinen Fall undmußte auch eines um das andre thun bei einer Historie,die uns, nämlich dem ganzen hypochondrischen Wohlsahrt-ausschusse, zur Schande gereicht und die ich doch erzähle.

Es befand nämlich ein naher Vetter von mir, Feddcr-lein genannt, sich auch in der Stube, der beides ein Schee-rauer Schuster und Thürmer ist; er sorgt für die Stiefelund für die Sicherheit der Stadt und hat mit Leder undChronologie (wegen des Läutens) zu thun. Mein naherVetter war kohlschwarz und betrübt, nicht über meine Krank-heit, sondern über die seiner Frau, weil sie daran verstorbenwar. Diesen Krankheit- und Todtcnfall wollt' er mir unddem Doktor auch hinterbringen, um den letzten zu belehrenund den ersten zu rühren. Es wäre auch gegangen, hätt'er nicht zum Unglück ein Trennmesser meiner Philippine er-wischt und damit, während seiner eignen Aufmerksamkeit aufdie TodeSpost, sehr auf den Tisch gehämmert. Ich setztemir'S sogleich vor, es nicht zu leiden. Meine Hand krochdaher meine Augen hielten seine fest dem gedachtenHammer näher, um ihn zu hindern.

Aber des Vetters Hand wich ihr höflich aus und klopftefort. Ich hätte mich gern tief gerührt, denn er kam denletzten Stunden meiner seligen Base immer näher aberich konnte meine Ohren vom Messer-Hammerwerk nicht weg-bringen. Zum Glück sah ich den kleinen Wuz dort stehenund lieh eiligst dem Klopfer das unglückliche Trennmesser