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so verdorben werden kann, daß das Publikum um das ganzeWerk so gut wie gebracht ist, und daß es auch nach demDruck in ein Hctzhaus und eine Marterkammer gerätsenkann, wo ein kritischer Brvdherr und Kunstrichter-Ordenö-general seine Rezensenten mit ihren langen Zähnen sitzenhat, die meiner zarten Beata und ihrem Amanten Fleischund Kleider abrcißen und deren Stube jener Stube vollSpinnen gleicht, die ein gewisser Pariser hielt und die beiseinem Eintritt allemal aus seine auögezognen blutigen Tau-ben federn zum Saugen von der Decke niederfuhren undaus deren Fabrikaten er mit Mühe jährlich einen seidnenStrumpf erzielte. . . . Alle diese Martern thu' ich mir sel-ber an, blos des Lesers wegen, der am meisten verlöre, wenner mich nicht zu lesen bekäme; aber cs ist diesem hartenMenschen einerlei, was die ausstehen, die ihn ergötzen. —Hab' ich endlich meine Hand von diesen Nägeln des Kreuzeslosgemacht: so ekelt mich das Leben selber an als ein soelendes langweiliges Ding von Monochord, daß jedem Angstwerden muß, der's auörechnet, wie oft er noch Athen: holenund die Brust auf- und nieder heben muß, bis sie erstarret,oder wie oft er sich bis zu seinem Tode noch auf den Stie-felknecht oder vor den Rasirspicgel werde heben müssen. -—— Ich betrachte oft die größte Armseligkeit im ganzen Le-ben, welche die wäre, wenn einer alle in dasselbe zerstreuetumhcrgcsäeten Rasuren, Frisuren, Ankleidungen, 86cke8 hintereinander abthun müßte. — Der dunkelste Nachtgedanke, dersich über meine etwa noch grünenden Prospekte lagert, istder, daß der Tod in diesem nächtlichen Leben, wo das Da-seyn und die Freunde wie weit abgetheilte Lichter im finsternBergwerk gehen, mir meine thcuren Geliebten aus den ohn-
Jca» Paul's ausgcw. Werke. U. 1Z