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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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dcr du am neuen Jahre an kein anderes Abnehmcn als andas der Nächte denkst; aber lieber ist mir meine Philipp ine,die hier neben mir ihr Leben von neuem überlebt und ge-wiß ernsthafter als das erstemal, und in deren Brust dasHerz nicht blos Frauenzimmer-Arbeit thut, sondern auchzuweilen zum Gefühl anschwillt, wie wenig dcr Mensch ist,wie viel er wird und wie sehr die Erde eine Kirchhof-Mauerund der Mensch dcr verpuffende Salpeter ist, der an dieserMauer anschicßet! Gute weinende Schwester, in dieserMinute fragt dein Bruder nichts darnach, daß du morgen

nicht viel darnach fragest; in dieser Minute verzeihet erdir'S und deinem ganzen Geschlechte, daß eure Herzen so oftEdelsteinen gleichen, in denen die schönsten Farben und eine

Mücke oder ein Moos neben einander wohnen; denn waskann der Mensch, dcr dieses verwitternde Leben und seineverwitternden Menschen besteht und bcseufzet, mitten in die-sem Gefühle bcssers thun als sie recht herzlich lieben, rechtdulden, recht... Lass' dich umarmen, Philippine, und wennich einmal dir nicht verzeihen will, so erinnere mich an dieseUmarmung! ...

Meine Lebensbeschreibung sollte fctzo weiter rücken; aberich kann meinen Kopf und meine Hand unmöglich dazu leihen,wenn ich nicht auf der Stelle mich aus der gelehrten Weltin die zweite schreiben will. Es ist besser, wenn ich blosden Setzer dieser Geschichte mache und den schmerzhaftenBrief abschrcibe, den Gustav seiner verscherzten Freundinschickte.

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Treue tugendhafte Seele! Die fetzige dunkle Minute,die nur ich verdienet habe, aber nicht Du, quäle Dich nicht