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zuhüllen ihr pochendes Herz — und konnte nicht einmal seinSchlagen verstecken — und fiel, als er die Bewegung desheftigsten Affektes machte, verloren, hingerissen, mit zittern-dem Auge, mit überwältigtem Herzen, mit irrender Seeleund mit dem einzigen großen langsamen tief herausgcseuf-zeten Laute: „Bruder!!" an — ihn.
Er an sie!... Sic fühlte das erstemal in ihrem Hoflebeneine solche Umarmung; er das erstemal eine empfangne;denn an Beatens reinem Herzen hatt' er ihre Arme niegefühlt. O Bousc! hättest du ihr doch geglichen und wärest
eine Schwester geblieben! Aber-du gäbest mehr, als
du bekämest, und reizetcst zum Nehmen — du rissest ihnund dich in einen verfinsternden Gefühls-Orkan — an deinemBusen verlor er dein Gesicht — dein Herz — sein eignes— und als alle Sinne mit ihren ersten Kräften stürmten,alles, alles.....
Schutzgcist meines Gustavs! Du kannst ihn nicht mehrretten; aber heil' ihn, wenn er verloren ist, wenn er ver-loren hat, alles, seine Tugend und seine Bcata! Ziehe, wieich, den traurigen Vorhang um seinen Fall und sage sogarzur Seele, die so gut ist wie seine: „sei besser!"
Ehe wir zur Seele gehen, der er's sagt, zu Beata,wollen wir wenigstens einen einzigen Vertheidigcr für denarmen Gustav vernehmen, damit man ihn nicht zu tief ver-damme. Der Vertheidigcr gibt blos dieses zu bedenken:wenn die Weiber so leicht zu besiegen sind, so ist es, weilin allen Kriegs-Verhältnissen der angrcisende Thcil die Vor-theile vor dem angegriffenen voraus hat; kehret sich abereinmal der Fall um, und tritt eine Versuchcrin statt einesVersuchers aus: so wird derselbe Versuchte, der nie eine Un-