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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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tragen ganz unwahrscheinlich. Seine Verlegenheit gebar ihre;sie bedauerte ihre Voreiligkeit, ein Geschwistcrpaar für glück-lich und liebend gepriesen zu haben, das sich meide und un-gern von seinen Verhältnissen spreche. Sic verbarg mitihren Mienen ihre Absicht nicht, das Gespräch abzulenken,sondern zeigte sie mit Fleiß; aber zu ihrem Kummer, kei-nen Bruder zu haben, gescllete sich der Kummer, daß Gustavzwar eine Schwester habe, aber nicht liebe, und sie drückteihre Sympathie, mit dem ähnlichen Unglück, auf ihrer Lauteimmer schöner und leiser aus. Gustavs getäuschte Seele,auf der noch das heutige Fest mit seinem Glanze stand, über-zogen die heftigsten und unähnlichsten Wogen Mißtrauenkam nie in sein Herz, ob er gleich in seinem Kopfe genugdavon zu haben meinte setzt hatt' er die Wahl zwischendem Throne und dem Grabe seiner heutigen Freude.

Denn starke Seelen kennen zwischen Himmel undHölle nichts kein Fegefeuer, keinen Ii>n>»,8 inlüntum.

Die Residentin entschied sein Schwanken. Sie nahmsein Mienen-Chaos ( oder schien es, weil ich nicht dasHerz habe, der Schöppenstuhl und die letzte Instanz so vie-ler tausend Leser zu seyn) für die doppelte Verlegenheitund Betrübniß über die Kälte, womit seine (angebliche)Schwester ihn behandle, und über seine Familiengeschichte.Sie hatte bisher in seinen Augen ein Sehnen gefunden,das schönere Reize suchte als die übrigen Hof-Augen siehatte den Morgen, wo er Amandus Grab erbat, und dieAugen voll Liebe, die er vor ihr trocknete, in ihrem gefühl-vollen Herzen anfbewahrt folglich goß sie den zärtlichstenBlick auf seinen heißen zog die zärtlichste Stimme ihrersympathetischen Brust aus ihren Lauten-Saiten wollte