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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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schien. . . . Wahrhaftig wenn man seine Ideen um einenlodernden Kronleuchter hcrumträgt, so werfen sic ein ganzanderes Licht zurück, als wenn man damit vor einer ökono-mischen Lampe hockt! In phantasicrcichen Menschen liegen,wie in heißen Ländern oder auf hohen Bergen, alle Extremeenger an einander: bei Gustav wollte jeden Augenblick dieEntzückung zur Wchmuth werden und die Freude zur Liebeund alle die Empfindungen, die ihm die Tänzerinnen ein-flößten, wollt' er seiner Einzigen bringen, die einsam wcg-stand. Gleichwol war ihm, als würde sie durch diese allenicht sowol als durch die Resident,» ersetzt. Sogar durchdas Drama, das mit dieser sich geschlossen und worin erfür ihre Krönung gespielet, wurde sie ihm lieber; ja ihr heu-tiger Gcburttag selber war einer ihrer Reize in seinen Au-gen. Anders oder vernünftiger empfindet der Mensch nie.Kurz die Resident,» gewann bei allem, wessen ihn heute dasWcgscyn seiner Bcata beraubte. Er hatte heute zum erstcn-male vou der Rcsidentin, die er außerordentlich achtete, mehrangefasset als einen Handschuh mehr, nämlich ihre Arm-und Rückenschicnen, mit andern Worten ihr Kleid darüber:an Arm und Rücken, obwol nicht an Händen, ist Bekleidungso viel wie keine. Gustav! philosophire und schlafe lieber....

Aus ist der I>al p.-n-ö aber der Teufel geht erst an.Ocsels Wagen fuhr hinter dem Bousischcn; am letzten ent-zündet sich eine versäumte Radare unter der unnützen Eilig-keit. Freilich war'S Zufall, aber gewisse Menschen kennenkeinen schlimmen und ihre Absichten legen sich um jeden an.Ocfel mußt' ihr seinen anbicten. Die gute Bcata war inihrem Krankenzimmer mit einer kleinen weiblichen Diener-schaft gelassen. Er nahm ein Pferd von dem Wagen der