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Dieses Feuer gehörte dazu, um seiner geliebten MarieBcata an der Stelle, wo er ihr die Brüderschaft aufkündigt,den wahren Liebebrief zu geben — sie faltete ihn zufolgeihrer Rolle auf — unendlich schön hatt' er die fein ganzesLeben umschlingenden Worte gesagt: „o doch, ich bin ja deinBruder nicht" — sie blickte aus seinen Namen darin — siecrrieth es schon halb aus der Art der (Übergabe (denn sichermanquirte noch kein Mädchen einer männlichen List, die eszu vollenden hatte) —- aber eS war ihr unmöglich, in eineverstellte Ohnmacht zu fallen — denn eine wahre befiel sie— die Ohnmacht überschritt die Nolle ein wenig — Gustavhielt alles für Spaß, die Ministerin auch und beneidete ihrdie Gabe der Täuschung. — Henri weckte sie blos mit Mit-teln, die ihm sein Rollen-Papier vorschrieb, wieder auf undsie spielte in einer Verwirrung, die der Kampf aller Em-pfindungen, der Liebe, der Bestürzung und der Anstrengunggebar, und in einer andern als theatralischen Verschönerungbis zu Ende Henri'ö Geliebte, um nicht Gustavs seine zuspielen. Nach dem Spiele mußte sic allen übrigen Lustig-keiten des heutigen Abends entsagen und in einem Zimmer,das ihr der Fürst so wie der Doktor mit vielem einprc^e-iEit ausdrang, Ruhe sür ihre nachzitternden Nerven undim Briese Unruhe für ihren schlagenden Busen suchen. Ichhebe, Thcure, den Vorhang immer höher auf, der damalsnoch das verhüllte, was jetzt deinen Nerven und deiner Brustdie Ruhe nimmt!
Gustav sah nichts; an der Tafel, woran er sie vermißte,hatt' er nicht den Muth, seine fremden Nachbarinnen umsie zu fragen. Andre Dinge fragt' er kühner heute; nichtbloS der heutige Beifall war eine Eisen- und Stahlkur für