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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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oder so lang' er spazieren ging oder während dersanften Nerven - Herabschranbung nach einem Weinrausch.Auch war ihm wenig daran gelegen, von denen geachtet zuwerden, die er selber nicht achtete; mitten unter großen phi-losophischen, republikanischen Ideen oder Idealen wurdenihm die Kleinigkeiten der Gegenwart unsichtbar und ver-ächtlich, setzt zumal wo die künftige Welt oder die künftigenWelten die dünne verfinsterten, auf der er nach scnen hinsah,wie man durch das geschwärzte Sehrohr keinen Gegenstanderblickt als die Sonne. So brachte er z. B. fünf groteskeMinuten bei der Residenten damit zu, daß er da deneigentlichen Körper der Seele nur Gehirn und Rückenmarkund Nerven ausmachen den vernünftigsten Hofdamenund den schönsten Hofherrn die Haut abschund in Gedanken,ihnen ferner die Knochen herauszog und das wenige Fleischund Gedärm, was sie umlag, wegdachte, bis nichts mehrauf der Ottomane saß als ein Mark-Schwanz mit einemGehirn-Knauf oben d'ran. Darauf ließ er diese umgekehr-ten Klöppel oder aufgerichteten Schwänze gegen einanderanlanfen und agiren und Fleurcttcn sagen, und lachte inner-lich über die gescheitesten Leute von Geburt, die er selberskalpirt und abgeschuppet hatte. Daö nennen viele das phi-losophische Pasquill.

Aus dem neuen Schloß eilt' er ins alte zu Gustav,der ihn zu fliehen schien. Aber auf welche Art er mit Gu-stav schon längst bekannt geworden, wie er ihm den erstenBrief geben können, warum er wie Gustav (noch setzt) sichan einen unbekannten Ort regelmäßig verfügte, warum ervon ihm geflohen wurde, und was sie mit einander im alten