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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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zend, erlaubend, zutraulich mit ihm ab, so sagte er ohnehin:es ist nichts gewisser, aber sie sollte mehr an sich halten;" bediente sie sich des andern Extrems, würdigte sie ihnkeines Blicks, keines Befehls, höchstens ihres Spottes undversagte sic ihm sogar Kleinigkeiten: so schwor er:nnter100 Mann woll' er den herauöziehcn, den eine liebe: cS seider, den sie allein nicht ansche." Schlug eine die Mittel-straße der Gleichgültigkeit ein: so bemerkt' er:die Weiberwüßten sich so gut zu verstellen, daß sie nur der Satan oderdie Liebe crrathen könnte." Es war ihm unmöglich, so vieleWeiber, die in die Rotunda seines Herzens wollten, darinunterzubringen; daher steckt' er den Uebcrschuß so zu sagenin den Herzbeutel, worin das Herz auch hängt, wie ineinen Verschlag hinein mit andern Worten, er verlegteden Schauplatz der Liebe vom Herzen aufs Papier und er-fand eine dem Brief- und Papier-Adel ähnliche Brief- undPapier-Liebe. Ich habe viele solche chiromantische Tem-peramentöblättcr von ihm in Händen gehabt, wo er wie Schmet-terlinge blos auf poetischen Blumen Liebe treibt;ganze Rotuln von solchen Madrigalen und anakreontischenGedichten an Damen, welche, die Madrigale, nicht die Damen,sowol die Süßigkeit als die Kälte der Geleen haben.So ist der H. von Oefcl und fast die ganze belletristischeKompagnie.

Da man nur vor Leuten, vor denen man nicht rothwird, sich selber lobt, vor gemeinen, vor Bedienten, vorWeib und Kindern; und da er's gegen Gustav im Punkteder Liebe that: so war seine Eitelkeit einer lauteren Rachewerth, als Gustav an ihm nahm: dieser malte sich blosim Stillen vor, wie glücklich er sei, daß er, indeß andre