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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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geschritten; denn ich weiß auch, daß, wenn ich mein biogra-phisches Eökurial und I.ouvi-6 auögebauct und endlich aufdem Dache mit der Baurede sitze, ich etwas in die Bücher-schränke geliefert habe, dergleichen die Welt nicht oft hab-haft wird und was freilich vorübergehende Rezensenten reizenmuß, zu sagen:Tag und Nacht, Sommer und Winter,auch an Werkeltagen sollte ein solcher Mann schreiben; werkann aber wissen, ob's keine Dame ist."

Nun fället also auf allen nächsten Blättern das Wetter-glas von einem Grade zum andern, eh' der gedrohte Sturm-wind cmporfährt. Wie Gustav die abwesende Bcata liebte,crräth jeder, der empfunden hat, wie die Liebe nie zärt-licher, nie uneigennütziger ist, als während der Abwesenheitdes Gegenstandes. Täglich ging er zum Grabe des Freun-des wie zum heiligen Grabe, an den Geburtort seines Glücksmit einem seligen Beben aller Fibern; täglich thats er's umeine halbe Stunde später, weil der Mond, daö einzige offneAuge bei seiner Seelen-Vermählung, täglich um eine halbespäter kam. Der Mond war und wird ewig die Sonne derLiebenden seyn, dieser sanfte Dckorazionmalcr ihrer Szenen:er schwellet ihre Empfindungen wie die Meere an und hebtauch in ihren Augen eine Fluth. H. von Oefcl warf denBlick des Beobachters auf Gustav und sagte:die Residentinhat aus Ihnen gemacht, was ich ans dem Fräulein vonNöper." Hier rechnete er meinem Helden die ganze Pa-thognomik der Liebe vor, das Trauern, Schweigen, Zer-streutsten, das er an Beaten wahrgenommen und worauser folgerte, ihr Herz sei nicht mehr leer er sitze d'rin,merk' er. Mit Oefeln mochte eine umgehen, wie sic wollte,so schloß er doch, sie lieb' ihn sterblich. Gab sie sich scher-