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und unter der Taucherglocke einer heftigen Idee — sei cseine fixe oder eine leidenschaftliche oder eine wissenschaft-liche — stecken wir beschirmt vor dem ganzen äußern Ozean.
Beaten ging'ö eben so. Diese sanfte fortvibrircnde Freudewar ein zweites Herz, das ihre Adern füllte, ihre Nervenbeseelte und ihre Wangen übermalte. Denn die Liebe steht— indcß andre Leidenschaften nur wie Erdstöße, wie Blitzean unö fahren — wie ein stiller durchsichtiger Nachsommer-tag mit ihrem ganzen Himmel in der Seele unverrückt. Siegibt unö einen Vorschmack von der Seligkeit des Dichters,dessen Brust ein sortblühcndes, tönendes, schimmerndes Pa-radies umfängt und der hineinsteigen kann, indcß sein äu-ßerer Körper das Eden und sich über polnischen Koth, hol-ländischen Sumpf und siberische Steppen trägt. —
O ihr Wollüstlinge in Residenzstädten! wo reicht euchdie Gegenwart nur Eine solche Minute, als hier die Ver-gangenheit meinem Paare ganze Tage vorsetzt; euch, derenharte Herzen vom höchsten Feuer der Liebe, wie der Demantvom Brennspicgel, nur verflüchtigt, aber nicht geschmol-zen werden?
Aber wie Abendroth am Himmel so umhcrflicßct, daßes die Wolken des Morgcnroths besäumt: so war auf Bea-tens Wangen neben dem Roth der Freude auch das derSchamhaftigkeit — wicwol nicht länger als bis deö Gelieb-ten Gestalt, wie ein Engel, durch ihren Himmel flog. —Beide sehnten sich, einander zu sehen; beide fürchteten sich,von der Rcsidcntin gesehen zu werden; die Entdeckung undnoch mehr die Beurthcilung ihrer Empfindungen hätten siegern gemieden. Es gibt einen gewissen stechenden Blick, derweiche Empfindungen (wie der Sonncnblick das Alpen-Thier-