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Während Fcnk und Gustav mehr Traurigkeit als Geldverrciseten, ob sie gleich nicht so lange auöblieben wie allemeine inrotulirtcn Akten: so ging auch Oefel weiter, näm-lich in seinem romantischen Großsultan und tockirte mit demgrößten Vergnügen den Kummer seines Freundes hinein.Oefel dankte Gott für sedes Unglück, das in einen Versging, und er wünschte zum Flor der schönen Wissenschaften,Pest, Hungersnoth und andre Gräßlichkeiten wären öfterin der Natur, damit der Dichter nach diesen Modellenarbeiten und größere Illusion daraus erzielen könnte, wieschon den Malern, welche geköpfte Leute oder aufgesprengteSchiffe malen wollten, mit den Urbildern dazu beigesprun-gcn wurde. So aber mußt' er oft aus Mangel an Akade-mien selber seine sepn, und war einmal einen ganzen Taggcnöthigt, tugendhafte Regungen zu haben, weil dergleichenin seinem Werk zu schildern waren — ja oft mußt' er eineseinzigen Kapitels wegen mehremalc ins B— gehen, welchesihn verdroß.
Es geht andern Leuten auch so: der Gegenstand derWiffenschaft bleibt kein Gegenstand der Empfindung mehr.Die Injurien, bei denen der Mann von Ehre sluthet undkocht, find dem Juristen ein Beleg, eine Glosse, eine Jllu-strazivn zu dem Pandekten-Titel von den Injurien. DerHospital-Arzt rcpctirt am Bette des Kranken, über welchendie Ficbcrflammcn zusammen schlagen, ruhig die wenigenAbschnitte aus seiner Klinik, die herpaffcn. Der Offizier,der auf dem Schlachtfeld — dem Fleischhackcr-Stock derMenschheit — über die zcrbrochncn Menschen wcgschrcitct,denkt blos an die Evoluzivnen und Viertel-Schwenkungenseiner Kadettenschule, die nöthig waren, ganze Gcnerazioncn