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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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«i physiognomische Fragmente auszuschneidcn. Der Bataillen-maler, der hinter ihm geht, denkt und sicht zwar aus die zer-legten Menschen und aus jede dalicgende Wunde; aber erwill alles für die Düsseldorfer Galleric nachkopiren, und daöreine Menschen-Gefühl dieses Jammers weckt er erst durchsein Schlachtstück bei andern und wol auch bei sich.So zieht jede Erkcnntniß eine Stein-Kruste über unser Herz,die philosophische nicht allein.

Beata opferte fast ihre Augen dem Antheil auf, den siean niemand anderem (wie sie dachte) nahm als an dem Hin-gcschiednen. Ihre schweren Blicke waren oft nach dem Ere-mitcnberg gerichtet; Abends besuchte sie ihn selbst und brachtedem Schlafenden das Letzte, was die Freundschaft daun nochzu geben hat, im Uebermaß. So dringen also die Griffedeö Unglücks in weiche Herzen am tiefsten; so sind die Thro-nen, die der Mensch vergießet, desto größer und schneller, jeweniger ihm die Erde geben kann und je höher er von ihrsteht, wie die Wolke, die höher als andre von der Erdesich entfernt, die größten Tropfen wirft. Nichts richteteBeaten auf als die Verdopplung des Almosens, das sie ge-wissen Armen wöchentlich oder nach jeder Freude gab; undder einsame Umgang mit der Resident«!, mit ihrer Lauraund den beiden Gärtners Kindern.

Die zwei Reisenden waren besser daran. Da der Dok-tor Fcnk die Acrzte des Landes ex otlicio visitirtc, welcheArzneien machten, nebst den Apothekern, die Repressalien ge-brauchten und Rezepte machten: so ärgerte er sich zumGlück so oft, daß er keine rechte Stunde hatte, sich zu be-trüben; auf diese Weise brachten Landphysici, die immer aufdem Lande waren (es müßten denn gerade Seuchen grassiret