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det, um cS zu weisen, um eine Thränen- und Dinten-Fistclzu haben wie andre, um von seinen Empfindungen, wie vomSchnupftuch, womit man fie trocknet, einen Zipsel aus derTasche herauszuhenken.
Der Doktor, von dem man in Manssenbach noch keinbetrübtes Gesicht gesehen, gewann schon durch seine über-slorte Heiterkeit seine traurige Bitte. Mein Gerichtherr,der sein angcborncö Mitleid allezeit gewaltsam dämmte, weilcs gleich einem Papagai sein Geld wegtrug, überließ allesdem fremden wohlthätigcn Thräuenstrom hier desto williger,weil er ihm nichts davonführtc als — auf eine StundeFrau und Tochter. Der schlimmere Mensch hat eine größereFreude über eine sich abgerungcne gute That als der bessere.Röpcr schrieb selber an die Tochter seinen Befehl, mit zufahren, und brachte die besten Gründe dafür aus der natür-lichen und der theologischen Moral kurz bei. Aber der besteGrund, welchen der Doktor Beaten ins neue Schloß mit-brachtc, war ihre Mutter: ohne fie hätte fie ihre scheuen,politischen und weiblichen Besorgnisse schwerlich überwältigt.
Sie kamen unter Gebeten in dem Sterbezimmcr an,dieser Sakristei eines unbekannten Tempels, der nicht aufdieser Erde steht. Ich fahre fort, obgleich hier so manchesmeinem Herzen und meiner Sprache zu groß wird. ....Als der Kranke die Geliebte seines sterbenden Herzens sah:so schimmerten seine untcrgegangneu Jugendtage mit ihrengoldncn Hoffnungen tief unter dem Horizont hinauf wie dasAbendroth der Juniussonne gegen Mitternacht, er drücktedem schönen Leben noch einmal die Hand, vom Hauch derletzten Freude glimmten noch einmal seine blassen Wangenan und der Engel der Freude ließ ihn am Seile der Liebe