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gen sei ihr gewiß besser — sie spielte nachlässig mit derbloßen rechten Hand einige Tänze, aber nur ein paar Takteund mit vergeblichem Kampf gegen ihren Trübsinn — ersollte ihr etwas erzählen, eh' er ansinge, damit er nichteinem Gesicht, das sic nur ein paar Tage im Jahr trüge,ein ewiges Leben in seinen Farben gäbe. Aber er hatte nocham Hofe weder Stoff noch Manier zu erzählen gewonnen— endlich siel sie auf seine unterirdische Erziehung. Blosihrem heutigen Gesichte war er so etwas in dem Wolken-bruch von Hcrzcrgicßung, den er seit Amandus Groll ent-behret hatte, zu erzählen fähig. Da er fertig war, sagtesie: „zeichnen Sie nur; Sie hätten mir etwas anders erzählensollen."
Sic nahm ihre kleine Laura auf den Schvoß — demFürsten, der ein leidenschaftlicher Thiermaler ist, mußte siestatt mit der Kleinen, mit einem Seidenpudel sitzen —welche Gruppe fällt aber jetzt sein Auge, sein Herz und seineZeichcnfeder an, um diese drei Dinge zu verrücken! Siezittern wenigstens alle, indem die Mutter die Händchen derLaura in eine malerische und kindliche Umschlingung legt —indem sie schweigend, trauernd, mit den Lippenwellcn gegenden Kummer des Auges streitend, ihm denkend in das seineblickt und mit der nächsten Hand das Haar der Kleinen spie-lend krümmt — — Wahrhaftig zehnmal dacht' er: wennein Engel einen Körper umthun wollte, der menschliche wärenicht zu schlecht dazu und er könnte in dieser Reise-Uni-form in jeder Sonne erscheinen!
Seine Zeichnung wurde so treffend, daß der Residentinvielleicht ein Paar Unähnlichkeiten lieber gewesen wären —sie hätten größere Ähnlichkeit ihres zweiten Bildes in ihm