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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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tausend Martern an, an denen bürgerliche weibliche Tugen-den sogleich verscheiden: nichts! kein Gedanke von Ster-ben. -Es ist eine wohlthätige Anordnung der Natur,

daß gerade in den Höher» Damen die Tugend eine solcheAchilleische Lebens- oder Wiedcrerzeugkraft hat, damit sicerstlich leichter die einfachen und doppelten Brüche, Knochen-splitterungen und Glicdcrabnehmungen und überhaupt dasSchlachtfeld jenes Standes ausdaucre zweitens damit jeneDamen (im Vertrauen auf die Unsterblichkeit und langeLebcnölinic ihrer Tugend) ihren Freuden, deren physischeGränzcn ohnehin so enge sind, wenigstens keine moralischenzu setzen brauchen.

Ich komme wieder zu den tugendhaften Ohnmächten odererotischem Sterben der Ministerin zurück; ich will mich abernicht dabei aufhalten, daß ich etwa sagte, wie die alte Phi-losophie die Kunst sterben zu lernen sei, so sei cs auch diefranzösische Hof-Philosophie, nur aber angenehmer oderdaß ich witziger Weise sagte: g«i (g»<->e) seit inori, cogilEgiiit oder daß ich Senekas Ausspruch über Kato aufdie Ministerin zöge: m.ojori .ininia I'cgietitur mor8initue: sondern ich erzähle blos, warum sic überall in Ober-schcerau die heißet blos darum, weil ein ge-

wisser Herr aus die Frage, wie sie einen wichtigen Prozeßtrotz dem versäumten Präklusiontermin doch gewonnen hätte,doppelsinnig erwiedertc: en clölüillniits. . . .

Ich komme zurück. . . . Aber ich wäre ein glücklicherMann, wenn die Zeit sich niedersetztc und mich heran ließe;so aber setz' ich ihr, in einer Entfernung von mehren Mo-naten, nach; die Avantüren-Fracht wird täglich schwerer; ichmuß Papier zu einer doppelten Geschichte zu der jetzt