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verstanden; Bouse trachte die ganze Landschaftzeichnung undfragte sie: waS ihr am meisten gefiele. Diese war für dasSchattenreich und Abendthal (warum ließ sie den Eremiten-bcrg aus?). „Aber die Menschen im Garten?" — fuhr siefort (die arme Jnquisitin heftete ihren stillen Blick festeraufs Abendthal) — „besonders die schöne Venus hier imAbcndthal?" — Sie mußte endlich reden und sagte unbefan-gen: „Der Bildhauer wird sich nicht über den Zeichner zubeschweren haben, aber vielleicht der Maler über den Bild-hauer; vielleicht hat auch blos der Frost diese Venus einwenig verdorben." Die Residentin machte durch ihr Lachenund ihr witziges Anblicken Gustavs ein Bonmot daraus,sic ein wenig roth, ihn flammendroth, sie durch letztes wiederröther und vollends durch die Antwort: „So würde meinBruder auch denken, wenn er die Venus so bekäme; Sicthun mir aber den Gefallen, meine Liebe, und sitzen unseremH. Maler mit, so kommt in unfern Park eine schönereVenus- Es ist mein Ernst. Die zwei nächsten Morgengeben Sie unfern Gesichtern, H. von Falkenberg!" DieGute schwieg; Gustav, der schon eingewilligt hatte, mit seinemPinsel Bouscns Antlitz zu verdoppeln, wäre bei einem Haaremit der Anmerkung loögebrochcn, Beaten ihres vermög' ernicht mit seinem nachzudrucken. Zum Glück fiel ihm ein,
daß sie sich zur Tafel ankleidcn würde-(Am Sonntag
über acht Tage muß ich meinen Sektor mit „Denn" an-fangen -).