wollte meine Nothschüsse hören, wenn sie in der ruhigstenStellung, den rechten Schnee-Arm weich über irgend etwasSchwarzes hinschncicte, die Knospe der Rosen-Lippen halbvon einander schlösse, die Hauenden Augen aus ihre — Ge-danken senkte und darin verhüttete, wenn der weiche Dunen-Vusen wogend wie ein weißes Rvscnblatt auf den Athcm-Wellen läge und mit ihnen auf und niederflöffe, wenn ihreSeele, sonst in den dreifachen Ueberzug der Worte, des Kör-pers und der Kleider geschlagen, sich aus allen Hüllen wändeund in die Wellen der Töne stiege und im Meer des Seh-
ncns untersänke . . . . ? Ich spräng' nach.-—
Gustav war noch im Nachspringcn begriffen, als dieResident»! mit zwei Porträten wieder kam. „Welches istähnlicher?" sagte sic zu Beata und hielt ihr beide entgegenund heftete ihr Auge statt aus die drei Gesichter, die zuvergleichen waren, blos auf das, welches verglich. Das mit-kommende war nämlich das ächte brüderliche und verlorne,um das Beata an meine Philippine geschrieben hatte. „O meinBruder!" sagte sie mit zu viel Bewegung und Akzent (welcheszu vergeben ist, da sie erst vom Klavier hcrkam); unter demschnellen Ergreifen erschrak sie so lange, bis sie mit einemungezwungnen Blick über den Rücken des Bildes heruntergeglitscht war und keinen Namen darauf gefunden hatte.Von solchen Erdstäubchcn hängt das Pochen des menschlichen
Denn bekanntlich ist die männliche Brust viel härter undunbiegsamcr und dem ähnlich, was zuweilen von ihr um-schlossen wird. — Sonderbar ist's, daß die Eltern ihreTöchter Dinge mit allem Gefühle singen lassen, die sieihnen nicht erlaubten vorzulesen.