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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
26
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zigcr Wunsch war, die Elevin wäre außerordentlich dummund sänge alles falsch, blos damit die reizende Diskantistinihr öfter vorsänge. Es war jenes göttliche lclolo ckel wiovon Rust, bei dem mir und meinen Bekannten alle-mal ist, als würden wir vom lauen Himmel Italiens ein-gesogen und von den Wellen der Töne aufgelöset und alsein Hauch von der Donna eingeathmct, die unter dem Ster-nen-Himmel mit uns in Einer Gondel fährt. . . . Durchsolche verderbliche Phantasien bring' ich mich im Grundeum allen wahren Stoizismus und werde noch vor dem drei-ßigsten Jahre achtzehn Jahre alt.

Um so leichter kann ich mir denken, wie es dem jungenGustav war, der Augen und Ohren so nahe an der magne-tischen Sonne hatte: wahrhaftig tausendmal lieber will ich(ich weiß recht gut, was ich wage) mit der Schönsten imFürstenthum Scheerau ganz durch letztes fahren und sie nicht nurin, sondern auch (was weit schädlicher ist) aus dem Wagenheben; noch mehr: lieber will ich ihr das Beste, waswir aus dem poetischen und romantischen Fache haben, ge-rührt vorlcsen ja lieber will ich mich mit ihr aus einemRcdoutcnsaale in den andern tanzen und sie, wenn wir sitzen,fragen, ob sie heiter ist und endlich (stärker kann ich'Snicht ausdrückcn) lieber will ich den Doktorhut aufthun undihre matte Hand an den Aderlaßstock mit meiner anschlicßen,indcß sie, um nicht den Blutbogen über dem Schnee-Armzu erblicken, mir in Einem fort erblassend in das Auge

schauet-lieber, vcrsprcch' ich, will ich (Wunden hol'

ich mir freilich mehre und weitere als das Aderlaßmännchenim Kalender) alles das thun als die Schönste singen hören;dann wär' ich leck und weg; wer wollte mir helfen, wer