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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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liarliebc durchflocht er zu gleicher Zeit mit hundert kursori-schen Sekunden-Ehcn oder Liebschaften, und über dem schlei-chenden Monatzeiger der langen fixen Liebe oder Ehe wirbeltesich der fliegende Tcrzicnweiser der abbrevirtcn Ehen unzäh-ligcmal um.

Darwider hatte die Resident«: nichts sie konnte aufdieselbe Weise durchflechten darwidcr hatte er nichts.

In diesen kurzen Ehen thun die Großen vielleicht man-ches Gute, über welches Moralisten zu leicht wegsehcn, dielieber ihre Druckbögen als die Geburtlisten voll haben wollen.Gleich jungen Autoren lassen junge Große ihre ersten Eben-bilder anonym oder unter geborgten Namen erscheinen; undich kann zu Montesquien's Bemerkung, daß das Namen-geben der Bevölkerung nütze, weil jeder seinen fortzupflan-zcn trachte, nichts setzen als meine eigne, daß die Namen-losigkeit ihr noch besser sorthelfe. In der That geht eshierin den erhabensten Personen, wie den griechischen Künst-lern, die unter die schönsten Statuen, womit ihre HandTempel und Wege ansschmücktc, ihren Vatcrnamen nichtsetzen durften; indessen findet der pfiffige Phidias auch seineNachahmer, der statt des Namens sein altes Gesicht an derStatue MinervenS cinhieb.

Der Fürst hatte im Sinn, Beaten, die ihm zu viel Un-schuld und zu wenig Koketterie zu haben schien, eine kurzeLiebe anzubieten. Ihr Widerstand machte, daß er auf einelängere dachte. Unter den Augen der Residcntin waren vorihm alle ihre Sinne gesichert, nur das Ohr nicht im Parkkeiner. Die Residcntin, die wußte, daß ihr Geist sich fürjede Minute in einen neuen Körper umwerfcn könne, indeßihre Nebenbuhlerin nicht mehr hatte als einen, in welchen: