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mehr brennen, leise bestreift als hart gefastet. Vielleicht ist'Smit diesem Feuer wie mit dem elektrischen, das durch dieFingerspitzen mit größerem Strome in den Menschen fährtals durch eine große Fläche. — Meine Schwester ging wei-ter und brachte einen Apfel; der Doktor mußte mit seinenPulöstngcrn den rvthcn Ohrzipfel an den Apfel pressen unddann eine Zitternadel oder was es war, durch dieses Sinn-werkzcug, das die Mädchen weit seltner als das nächstespitzen, drücken — nun konnte hinangeschnallct und hinein-gcknöpfct werden, was dazu paßt. Der Stahl kettete bei-nahe den Künstler selber an ihr Ohr. „Mit nichts strickteine Schöne uns mehr an sich, als wenn sie uns Anlaß gibt,ihr eine Gefälligkeit zu thun," sagte der Doktor selber underfuhr es selber. Daher klagte der Operatör und Ohren-Magnetisör, cs sei schwer eine Schöne zu heilen und dochnicht zu lieben, und seine erste Pazientin Hab' ihn beinahe zueinem Pazienten gemacht. Gegen den Doktor Hab' ich nichts;er sei immer ein Weltbürger in der Liebe — aber, Schwe-ster, ich wollte, du wärest schon zu Bette, weil ich keine Mi-nute, in der ich nur drei Schritte auf- und abthue, sicher bin,daß du nicht in meine Sektoren schielest und liesest, was ichan dir tadle. — Ach ich tadle weniger als ich bedauere deineso niedlich um fremden und eignen Kummer spielende Launeund dein aus den weichsten Fibern gesponnenes Herz, daßdie blanke Krone scheuer Weiblichkeit, die alle dieseVorzüge erst putzt und hebt, in den volkreichen Zimmern derNesidentin ein wenig schwärzlich angelaufcn ist wie Silberim sumpfigen Holland und daß deiner Tugend, der nichtsfehlet, die Gestalt der Tugend fehlt! — Ihr Eltern! euereJungen machen sich in der Hölle kaum schwarz; aber für