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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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zu kostbar: denn sie bestanden nicht etwa aus Porzellan,Wachs oder aus Alabaster-Sämereien auf Spicgelplattenund waren nicht etwa blos wenige Pfund schwer: sonderndie beiden Schaugerichte wogen sechzig und waren vom näm-lichen Meister und von der nämlichen Materie wie die Chur-sürstcnbank, von Fleisch und Blut, nämlich Wuzens Kinder.Ein geistlicher Churfürst würde vor Vergnügen keinen Bissenessen können, wenn er, wie wir, neben seiner Ricscn-Tafelein Zwerg-Täfelchen mit seinen Kleinen darum, stehen hätte.Ihr Tisch war nicht viel größer als eine Hcringschüsscl; siesahen aber aus Vcrhältniß und speiscten auf dem lilliputi-schcn Tafel-Service, wovon sie seit Weihnachten mehr spie-lenden als ernsthaften Gebrauch gemacht hatten. Die Klei-nen waren außer sich, ihr Fleisch auf Oblaten von Tellernund mit Haarsägen von Messern zu zerschneiden; Spielund Ernst flössen hier wie bei essenden Schauspielern in ein-ander; und am Ende sah' ich, daß es bei mir auch so warund daß mein Vergnügen von erkünstelter Kleinheit und Arm-seligkeit käme.

An der großen Tafel ging andere Tafeln kehren csum das individuelle Gespräch bald ins allgemeine über;ich und der Kantor sagten jeden Augenblick der Preuße, derRusse, der Türk und verstanden (gleich dem Premierminister)unter der Nazion den Regenten derselben. Ich hatte heuteeine solche besondrc Freude an erbärmlichen Sitten, daß ichmir jeden Bissen hinein predigen ließ und daß ich überzwanzig Gesundheiten trank. Frauenzimmer von Standekönnen sonst nicht so leicht, wie Männer, sich zu unfrisirtenLeuten herunterbückcn, am wenigsten zu solchen von weibli-chem Geschlecht; aber meine Schwester verdienet, daß ihr