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Sechs und zwanzigster oder XXI. Trini-tatis-Sektor.
Diner beim Schulmeister.
ein Autor wie ich so viele Wochen hinter seinerGeschichte zurückgeblieben: so denkt er, mag der Henker denheutigen Post-Trinitatis auch gar holen — ich will alsodarin von nichts reden als vom heutigen Post-Trinitatis,von meiner Schwester, meiner Stube und von mir. We-nige Geschichtschreiber werden heute hinter ihren Dintcn-säfsern einen solchen guten Tag haben wie ihr Zunftgcnoß.
Ich sitze hier in des Schulmeister Wuzens Empor-Stube und halte seit einem Vierteljahr meinen Arm alsArmleuchter zum Fenster hinaus mit einem langen Licht,um in die zehn deutschen Kreise hinein zu leuchten. Ichwerde in jedem Herbst und Winter alle meine Scktorcs wieden heutigen am Morgen um 4>/; Uhr bei Licht zu machenanfangen; denn wie die erhabne Finsterniß vor Mitternachtden Menschen über die Erde und ihre Wolken hinaus hebt:so legt uns die nach Mitternacht wieder in unser Erd-Nestherein — schon nach 12 Uhr Nachts fühl' ich neue Lebens-lust, die so zunimmt, wie das herüber gegossene Morgenlichtdie Finsterniß verdünnt und durchsichtig macht. Gerade diefeinsten und unsichtbarsten Fühlsäden unserer Seele laufenwie Wurzeln unter der groben Sinnenwelt fort und werdenvon der entferntesten Erschütterung gestoßen. Z. B. wenn
Jean Naul's ausgew. Werke. I. lg