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nicht entzünde, flamme das weite Firstcrnlicht der intellek-tuellen noch viel weniger an; der Stoiker unterscheide sichvom abgenützten Hofmann nur darin, daß die Erkältung desersten von innen nach außen fortgehe, die des andern abervon außen nach innen. . . . Ich weiß nicht, ob's bei deminnen brennenden, außen glatteisenden Hofmann so ist; aberbeim Glase ist's so, daß eS, wenn cs von außen um nachdem glühenden Kern zu erkaltet, hohl und zerbrechlich wird;es muß umgekehrt seyn. . . .
Alle Leidenschaften täuschen sich nicht über die Art, oderden Grad, sondern über den Gegenstand der Empfin-dung; nämlich so:
Darin irren unsere Leidenschaften nicht, daß sie irgendeinen Menschen Haffen oder lieben: — denn sonst verfielealle moralische Häßlichkeit und Schönheit;— auch darin nicht,daß sie über etwas sammern oder frohlocken — denn sonstwär' auch die kleinste Freuden- oder Knmmerthräne überGlück und Unglück unerlaubt und wir dürften nichts mehrwünschen, nicht einmal wollen, nicht einmal die Tugend. —Auch irren die Leidenschaften über den Grad dieser Ab- undZuneigung, dieses Freuens und Betrübens nicht; denn so-bald ihnen die Sinne und die Phantasie den Gegenstand mittausendmal größeren moralischen oder physischen Reizen oderFlecken verlegen, als sie andre sehen: so muß doch das Liebenund Hassen nach Vcrhaltniß des äußern Anlasses zunehmcn,und sobald irgend ein äußerer Reiz den geringsten Gradvon Liebe und Haß rechtfertigt: so muß auch der vergrö-ßerte Reiz den vergrößerten Grad der Leidenschaft rechtfer-tigen. Die meisten Gründe gegen den Zorn beweisen nur,daß die vermeintliche moralische Häßlichkeit des Feindes mangle,