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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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und daß ich im Herbste komme. Mein Reisedurst ist mitAlpen-Eis und Scewasscr gelöscht; ich ziehe nun heim inmeine Ruhestatt und wenn mich dann unter meiner Haus-thüre wieder über die Berge hinüberverlangt: so denk' ich:in den Guadiana- und in den Wolgastrom steht das nämlichelechzende Mcnschenherz hinein, das in dir neben dem Rheineseufzet, und was auf die Alpen und auf den Kaukasus steigt,ist, was dn bist, und wendet ein sehnendes Auge nach deinerHausthüre herüber. Wenn ich aber hier sitze und alle Mor-gen auf den Nachtstuhl gehe und froh bin, daß ich hungrig,und nachher daß ich satt werde, und wenn ich alle TageHosen und Haarnadeln ausziehe und anstecke: ach! was ist'sdenn da am Ende? Was wollt' ich denn haben, wenn ich.in meiner Kindheit auf dem Stein meines Thorwegs saßund sehnend dem Zug der langen Straße nachsah und dachte,wie sic fortlicfe, über Berge schösse, immer immerfort...?und endlich? ... Ach alle Straßen führen zu nichts undwo sie abrcißen, steht wieder einer, der sich rückwärts her-über sehnt. Was wollt' ich denn haben, wenn mein kleinesAuge sonst auf dem Rhein mit schwamm, damit er mich hin-nähme in ein gelobtes Land, in welches alle Ströme, dacht'ich, zögen, ach sonst, wo ich nicht wußte, daß er, wenn er manchesschwere Herz getragen, neben mancher zerquetschten Gestaltvorbeigebrausct, die nur er von ihren Qualen erlösen konnte,daß er dann wie der Mensch sich zersplittere und zertrüm-mert einsickere in holländische Erde? Morgenland,Morgenland! auch nach deinen Auen neigte sich sonst meineSeele wie Bäume nach Osten:ach wie muß cs da seyn,wo die Sonne aufgeht!" dacht' ich; und als ich mit meinerMutter nach Polen reiste und endlich in daö nach Morgen