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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
275
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jetzt und den sanften Gustav in dieser Minute, wo meinePhantasie unter euch alle hineinblickt, wie ihr, vom Zickzackdes Schicksals hcrumgctricbcn, mit eueren Wunden undThräncn müde neben einander stehet, einander umfasset, ein-ander beklagt und einander begrabet!

So laug' er kraul war und phantasirtc: hing Amandusan seinen glühenden Augen und litt so viel wie er und ver-gab ihm alles. Als der Doktor Fenk versicherte, am Mor-gen sei er genesen: so kam Amanduö am Morgen nicht undwollte wieder hartherzig scyn.

Oefcl genoß den Sieg seines Plans. Er trug sich sel-ber die Eiulcnkung des alten Falkenbergs auf und schriebeigenhändig an den Mann. Da er mit Dinte den gutenVater auf den mosaischen Berg stcllcte, hinter den Berg denProspekt des gelobten Landes der Gesandtschaft, und mittenins Kanaan den jungen Legazionsckrctär: so hatte der guteManu die Freude vieler Eltern, die ihre Kinder gern daswerden sehen, waS sic selber zu werden hasteten, oder nicht ver-mochten. Er kam zu mir mit dem Briefe und ritt unter meinFenster. Alles, was Gustav noch innerlich gegen seine Ver-setzung ins alte Schloß zu sagen hatte, war, daß die schöneBcata im neuen wohnte, welches vom alten bloö durch einehalbirte Mauer abgeschieden war, und daß er Amandus Ver-dacht bewährte. Aber zum Glück verfiel er nach dem Ent-schlüsse auf den eigentlichen Beweggrund, der ihm denselbeneingegeben hatte und der Veredlung und Erweiterung seinesWirkkrciscs war:er könnte, sagte er, nach der Ablösungvom Gcsandtschaftpostcn in einem Kollegium angestellet wer-den und da dem liegenden Lande aufhelfcn u. s. w." Kurz

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