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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
266
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Braut verschickt werde, weil dort etwa schöne Geister undschöne Körper gesuchte Waare sind: wahrhaftig in beidenSchönheiten war er von jedem zu überbieten; aber in einerdritten Schönheit war er's nur leider nicht, die einemnoch nöthiger und lieber als die moralische istim Geld. An einem insolventen Hof hat der Fürst die ersteund der Millionär die zweite Krone. Ich habe oft den ver-dammten Erbschaden des Scheerauischen Fürstenthums ver-flucht und besehen, daß selten genug da ist, und wir hälfenunS gern durch einen Nazionalbankerut, wenn wir nur vor-her Nazionalkredit bekämen. Aber außer diesem Fürsten-thum Hab' ich auf meinen Reisen folgende vier Regionennirgends angetroffcn als am Aetna selber: erstlich die frucht-bare und zweitens die waldige Region unten am Throne,wo Früchte und grasendes und jagdbares Pöbelwild zu habenist, drittens die Eisregion des Hofes, die nichts gibt alsSchimmer, viertens die Fcuerregion der Thronspitze, woaußer dem Krater wenig da ist. Ein Thron-Krater kannselber Goldberge einschlucken, verkalken, auöwerfeu als Lava.

Zum Unglück gefiel ihm Gustav, weil er seine jugend-liche Menschenfreundlichkeit für ausschließende Anhänglichkeitan sich ansah, seine Bescheidenheit für Dcmüthigung vorOefclschcr Größe, seine Tugenden für Schwachheiten. Ergefiel ihm, weil Gustav für die Poesie Geschmack, und folg-lich, schloß er, für die scinige den größten hatte: denn OefelSadeliges Blut lies wider die Natur in einer dünnen poe-tischen Ader, und in einer satirischen dazu, dacht' er.Vielleicht fand auch Gustav in seinen Jahren des Geschmacks,wo den Jüngling die poetischen kleinern Schönheiten undFehler entzücken, zuweilen die Oefelschcn gut. Wie nun