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ßen und wo die daraus stehenden Wiener Bürger denken,der Neid blicke hinauf, weil der Hochmuth hcrunterguckt —sondern er verachtete uns sämmtlich, weil er Geld, Welt,Verbindungen und Hofgcschmack hatte. Der Fürst Kaunizzog ihn einmal (wenn's wahr ist) zu einem Souper undBall, wo es so zahlreich und brillant zuging, daß der Greisgar nicht wußte, daß Oefcl bei ihm gespcisct und getanzt.Da sein Bruder Oberhofmarschall und er selber sehr reichwar: so hatte niemand in ganz Scheeran Geschmack genug,seine Verse zu lesen, als der Hof; für den waren sie; derkonnte solche Verse wie die Grasparticn des Parks ungehin-dert durchlaufen, so klein, weich und bescheren war ihr Wuchs;— zweitens gab er sie nicht auf Druckpapier, sondern aufscidncn Bändern, Strumpfbändern, Bracelets, Visitenkartenund Ringen heraus. Unter andern Flöhen, die auf demOhrentrommclfcll des Publikums auf- und abspringcn undsich hören lassen, bin auch ich und donnere mit; aber Oefclahmte keinen von uns nach und verachtete dich sehr, meinPublikum, und setzte dich Höfen nach: „mich, sagt' er, sollniemand lesen, wenn er nicht jährlich über 7000 Livres zuverzehren hat."
Künftigen Sommer reiset er als Unvoz'L an den '"scheuHof ab, um die Unterhandlungen wegen der Braut des Für-sten, die schon- neben ihrer Wiege angesponnen und abgerissenwurden, neben ihrem D. Grahams Bette wieder anzuknü-pscn. Der Fürst mußte sich im Grunde mit ihr vermählen,weil ein gewisser dritter Hof, der nicht genannt werden darf,sie dadurch einem vierten, den ich gern nennen möchte, ent-ziehen wollte. Man glaube mir aber, cs glaubt kein Menscham ganzen Hofe des Bräutigams, daß er an den Hof der