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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
258
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wenn ihr auf die Blumeninscln blickt, wo jede Blumeaus ihrem grünen Wclttheilchen einsam zittert und ihr keinVerwandter entgegen schwankt als ihr gemalter Schattenim Wasser drückt euch die Hände, wenn euere Augenfallen aus daö Schattenreich, wo heute Licht und Schattenwie Leben und Schlafen neben einander und in einander zit-ternd flatterten, bis die schwarze Schattcnfluth über allem,was an der Erde blinket, fleht und den Tod nachspieltund wenn ihr an dcö stummen Kabinets dreifachem Git-ter Alphörner und Aeolsharfen lehnen sehet: so müssen euereSeelen die Harmonien im Einklang Nachbeben. ... Es isteine elende rhetorische Figur, die ich ausstelle, daß ich hierso lange an- und zugeredct habe: sind denn nicht die zweiFreunde in einem größern Enthusiasmus als ich selbst? Istnicht Amandus über freundschaftliche Eifersucht emporgehobenund hält eigenhändig das heutige angeredete Porträt des un-bekannten Gnstavischen Freundes vor sich hin und sagt:Dukönntest der Dritte seyn?" Ja legt er nicht in der Begei-sterung das Bild ins Gras, um mit der linken Hand Gustavzu fassen und mit der rechten aus ein Zimmer des neuenSchlosses zu deuten, und gesteht er nicht,hätt' ich auch inder rechten das, waö ich liebe: so wären meine Hände, meinHerz und mein Himmel voll und ich wollte sterben?" Undda man nur in der größten Liebe gegen einen Zweiten vonder gegen einen Dritten sprechen kann: können wir unseremAmandus mehr ansinnen, der hier aus dem Berge seine Ver-gebung in Beaten bekennt?-

Das Unglück war, daß sie eben selber Heraufstieg, umam Sterbebette der Sonne zu stehen noch schöner alsdie, die ihre Augcnlust war immer langsamer gehend, als