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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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trauernden Fürstin einsam durch seine Werke wandeln undich gehe mit ihm und fühle, waö er fühlet, und ich weine nocheher als er. Wenn ich unter dem schönsten blauesten Tagestehe: so schau' ich sehnend auf zur Sonne und nachher ringöum den Horizont herum und denke:ach wenn du deinenBogen hinabgczogen bist, so hast du doch auf keine Stelleder Erde geschienen, auf der ich ganz glücklich scyn könntebis zu deinem Abendroth; und wenn du hinunter und derMond herauf ist: so findet er, daß du mir nicht viel gege-ben." . . . Theure Freundin! verübeln Sie mir diesen Tonnicht; schreiben Sie ihn einer Krankheit zu, die mich allemalhinter diesem Vorboten anwandelt. O könnt' ich Sic mitmeinem Arme an mich ketten: so war' ich vielleicht auch nichtso. Glückliche Philippine! ans deren Munde schon wiederder Witz lächelnd flattert, wenn noch über ihm das Aug'voll Wasser steht, wie die einzige Balsampappel in unseremPark Gewürzdüfte ausathmet, indeß noch die warmen Regen-tropfen von ihr fallen. Alles ziehet von mir weg, Bildersogar; ein todtes stummes Farbenbild hinter einer Glasthürwar der ganze Bruder, den ich zu lieben hatte. Sie könnennicht fühlen, was Sie haben oder ich entbehre setzo schei-det sogar sein Wiederschein von mir und ich habe nichts mehrvom geliebten Bruder, keine Hoffnung, keinen Brief, keinBild. Ich vermisse dieses Porträt zwar seit meiner Rück-kehr von Maussenbach; aber vielleicht ist's schon länger weg;denn ich hatte mich bisher blos einzurichten; vielleicht Hab'Lch's selber mit unter die Bücher, die ich Ihnen gab, ver-packt. Sie werden mich benachrichtigen. Ich weiß gewiß,in unserem Hause war noch ein zweites etwas unähnlicheres