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ter! — (rief er, durch Traum und Gegenwart dahin ge-rissen) o du warst da, du suchest mich! Erscheine mir, tvdtemich! — Ach du tausendfach Geliebter! sende mir von dei-nem Himmel wenigstens deine Stimme!" — Unversehcndsschnitt etwas vor dem Fenster die Luft entzwei und rief„ Gustav " und im fernen Weiterfliegcn riefs zweimal höherherab „Gustav, Gustav." Ein Eisberg fiel ans seine star-rende Haut in der ersten Sekunde; aber in der zweitenglühte er wieder an, gab seine Arme dem Tode und demFreunde und schlug das Auge an einer Luftstelle unter demMondblenden ein, um etwas zu sehen. — Die zwei Weltenwaren nun für ihn in eine zusammengefallen; gefaßt erwar-tete er den Freund aus der Welt hinter den Sonnen undwollte an seine Aetherbrnst stürzen mit einer von Erde. Erglühte sich ab und ging endlich mit dem Schaudern derSeele und der Haut ins Bett zurück. Aber lange werdenvon dieser Stunde her, wie von der Gegend eines Gewit-ters die Winde, die Bewegungen seiner Seele wehen.
-Der alte Staarmatz that's vermuthlich, der, so
viel ich weiß, aus dem Bauer entkommen war. Gustav er-fuhr es nicht. Ob eine Seele Wellen gleich einem Setzteichso hoch wie Hemd-Jabots, oder gleich dem Ozean solche wieAlpen schlage, das ist zweierlei; ob diese hohen Bewegungenein Staar erregt oder ein Seliger, das ist einerlei.
Der Professor lehrte ihm unter meinen Ohren güldncBrvkardika der Menschenkenntniß, die er durch das Lehrenselber übertrat — z. B. Nicht blos die Liebe, sondern auchder Haß der Menschen ist veränderlich und beide sterben,wenn sie nicht wachsen. — Die meisten reden bloS gegen dieLaster, die sic selber haben. — Je größer das Genie, se
Jean Paul's auSgew. Werke. I. 15