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ncrn — denn eine Mannsperson kann 20 Jahre alt werden,ohne ihre Zähne, und 25 Jahre, ohne ihre Angcn-Wimpernzu kennen, indcß ein Mädchen dahinter kömmt vor der Fir-melung — sondern das Bild regte alles, was in ihm vondem Andenken und der Liebe gegen seinen Genius, den erstenErzieher, schlummerte, wieder auf; ja er fand am Bildelauter Achnlichkciten mit seinem wcggeflohcnen Freunde ausund sah dessen Gestalt im gemalten Nichts wie in einemHohlspiegel.
Sein Gehirn brannte wie eine glimmende Steinkohlen-minc im Traume auf dem Kopfkissen fort. Ihm kam'ö darinvor, als zerlief' er in einen reinen Thautrvpfcn und einblauer Blumenkelch sög' ihn ein — dann streckte sich dieschwankende Blume mit ihm hoch empor und hob' ihn in einhohes hohes Zimmer, wo sein Freund, der Genius oderGuido, mit dessen Schwester spielte, dem der Arm, so oft erihn nach Gustav ausstrcckte, abfiel und dem die Schwesterihn wieder reichte. Auf einmal knickte die Blume zusammenund niedcrfallcnd sah er drei weiße Mondstralen seinen Freundin den Himmel ziehen, der die Blicke abwärts gegen denGcfallncn drehte. Er erwachte — außer dem Bette amoffnen Fenster lehnend, das über den Garten ins schlafendeAuenthal sah. Der Himmel sank in einem stummen Stra-len-Negcn nieder — am leuchtenden Universum regte sich nichtsals die Stralcnspitzen der Fixsterne — die Häuser standenwie Grabmäler, in denen die Sterblichen ausschlicfcn — dieTräume gingen in den geschlossenen Sinnen der Sterblichenaus und ein und der Tod trat zuweilen ein Haupt und denTraum darin entzwei. Der Himmel schien Gustaven ansein Fenster gesunken. „O kehr' um, komm' wieder, Gelieb-