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und Sonnenwegen dieses sterbenden Festes — und eö standenalle Kindcrstunden aus dem Winterschlaf«! des Gedächtnissesauf und berührten sein Herz, aber es zerfloß. — O wennuns weit entlegne Minuten mit ihrem Glockenspiel antöncn,so fallen große Tropfen aus der weichen Seele, wie das nä-Here Herüberklingen ferner Glocken Regen bedeutet. Ichverdenke dir nichts, Viktor, — du bist doch nur weich, abernicht weichlich — so gut dir dein Biograph deine Erwei-chung nachzuschreibcn und dein Leser sic nachzufühlen vermag,ohne die festen Muskeln des Herzens abzuspannen, eben sogut vermagst du es auch, und nur ein Mann, der bittere^ Thräncn erpressen kann, wird süße verhöhnen und keine sel-ber vergießen.
Endlich ging Viktor zur letzten Freude, in den Gartendes Endes, um mit sanften Thräncn in der Abtei von allenFreundinnen abzuscheiden. Ein sonderbarer Vorfall verschobes ein wenig: denn indem er von Emanucl wcgging, stießihm Julius auf, der aus dem Garten kam und ihm sagte,„wenn er zu Emanuel wolle, er sei im Garten." — Sie er-hoben einen freundschaftlichen Streit, weil jeder ihn geradejetzo gesprochen haben wollte. Viktor ging mit ihm zu Ema-nuel zurück und hier erzählte Julius seinem Lehrer jedesWort des vorgeblichen Gartengcsprächs mit ihm: „z. B. über„Viktor, über Klotilde, über seinen heutigen Abschied, über„die bisherigen frohen Tage."
Während der Erzählung wurde EmanuelS Angesicht glän-zend, als wenn Mondschimmer davon niedcrflösse — und an-statt dem geliebten Kinde die Unmöglichkeit seiner Erschei-nung im Garten vorzustellen, räumte er ihm die Erscheinungein, und sagte entzückt: „ich werde sterben! — Es war mein