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dem Engel brütete sein ruhendes Herz zum Pochen an, under sagte mit einem ungewöhnlichen Schmerz: „wenn ich nur„sehen könnte, nur etwas, nur meinen Vater, oder dich!"Die überstäubten Erinnerungen an seine Kindheit wurdenaufgeschüttelt; und aus dieser in Wolken stehenden Zeit tratbesonders Ein Tag heraus vor ihn morgenhell, blau undvoll Gesang, und trug drei Gestalten auf seinem Nebelboden,Julius eigne und die der zwei Kinder, von denen er sich vorihrer Einschiffung nach Deutschland geschieden hatte — esentflossen ihm Tropfen, ohne daß er es merkte, da er geradediesem Viktor, der das Folgende gethan hatte, das Küssenund Umhängen und Nachrufen des einen Kindes malte, dasihn am meisten liebte und immer trug. „Und ich denke, fuhr„er fort, jeder, den ich gern höre, habe das Gesicht dieses„guten Kindes und auch du. Oft wenn ich einsam diese Ge-„stalt in meinem Dunkeln anschaue und warme Tropfen auf„den Lippen spüre und in eine schmachtende schlummernde„Wonne falle: mein' ich, eS quelle Blut aus meinen Lippen,„und mein Herz siedet — aber mein Vater sagt, wenn dann„meine Augen plötzlich aufgethan würden und ich sähe mei-nen Engel an oder das gute Kind oder einen schönen Men-
„schen, dann würde ich sterben müssen vor Liebe."-„O
Julius, Julius, (rief sein Viktor) wie edel ist dein Herz!Das gute Kind, das du so liebst, wird bald mein Vater andich legen, es wird dich so küssen, so lieben, so drücken wieich jetzt." —
Er führte ihn zum Essen zurück; er selber aber bliebbis Nachmittags unter dem Himmel und sein Herz legte stilleTrauer an unter Bäumen voll Bienen, neben Gesträuchenvoll ätzenden Vögeln, auf allen bisherigen Spaziergängen