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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
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Abcndbrunnen, und der Schnee des Mondes lag tiefer undweißer gefallen die glückselige Ebene hinab, und dieses blü-hende Zuckerfeld kam seinem träumenden Herzen wie eine indiese Erde hereinrcichende Landspitze der Insel der Seligenvor, und er sah sa lauter selige Menschen auf diesem Zau-bergcfilde gehen, ruhen, tanzen, hier einsam, dort in Paa-ren, dort in Gruppen, und unschuldige Menschen, stille Kin-der, sanfte tugendhafte Mädchen, und er schauete zum ge-stirnten Himmel auf und sein Auge voll Thränen sagte zumAllgütigen: o gib auch meinem guten Vater und meinem

guten Flamin eine solche Nacht-als. er plötzlich die

Töne wie abgewehct vernahm und den Britten mit den Kin-dern ziehen sah, und das Schwancnlicd eines Mästoso wurdevorausgetragen vor der entfliehenden Jugend. . . .

Viktor ging oben mit den wegschwimmendcn Tönen unddie Sterne schienen mitzuschwimmen und die Gegend mit-zugchen auf einmal stockt er am Ende der Blumcnter-rafse, vor den Ebenbildern GiuliaS, den Weißen Hyazinthen,vor der Freundin GiuliaS, vor Klotilde. . . . Augenblick!der nur in der Ewigkeit wiederholt wird, schimmere nicht zustark, damit ich es ertragen kann, bewege mein Herz nichtzu sehr, damit es dich beschreiben kann! Ach beweg' esnur wie die zwei Herzen, denen du erschienst; du begegnestuns allen nicht mehr. . . . Und Klotilde und Viktor standenunschuldig vor Gott und Gott sagte: weint und liebt wiein der zweiten Welt bei mir!Und sie schauetcn sich sprach-los an in der Verklärung der Nacht, in der Verklärung derLiebe, in der Verklärung der Rührung, und Wonnezährcndeckten die Augen zu und hinter den erleuchteten Thränenstiegen um sie verklärte Welten aus der dunkeln Erde auf