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des Festes den zweiten Theil der Mumien gerade in denFreudensektoren zu lesen, wo ich meinen und Gustavs Ein-zug in das himmlische Jerusalem zu Lilienbad abzeichnc. —— Alles das hatte, wie gesagt, der Held ....
Aber als er, der zwischen seiner Pfingstrcise und jenerBadreise im Buche so viele Verwandtschaft aussand, endlichmit seiner bewegten Seele an die Zerstörung jenes Jeru-salems kam: so sagte er mit dem ersten traurigen Seufzerfür heute: „O du gutes Schicksal, ein solches Schlachtmesserlege nie am Herzen meiner Klotilde an: ach ich stürbe, wennsic so unglücklich würde wie Beate." — Und er dachte wei-ter nach, wie die rothen Morgcnwolken der Hoffnung nurschwebender erhöhter Regen sind und wie oft der Schmerzder bittere Kern der Entzückung ist, gleich dem goldnenReichsapfel des deutschen Kaisers, der zwar 3 Mark und 3Loth schwer ist, aber innen mit Erde ausgefüllet . . .
Beim Himmel! wir versalzen uns da alle mit Nacht-gedankcn den h. Abend ohne Noth, und es weiß keiner vonuns, warum er so seufzet. — Ich habe ja das ganze Pfingst-fest schon kopeilich vor mir und es steht kein einziges Un-glück darin, es müßte den» Viktor noch einen vierten Pfingst-tag als Nachsommer anfloßen, und in diesem müßte es etwasabsctze«. Ich gestehe cS, ich bin gern ästhetischer lrüee tsr-rillle und setze der Welt, die in meine unsichtbare Mutter-Loge sich hineinlieset, gern den Degen auf die Brust unddergleichen Streiche mehr — das kömmt aber davon, weilman in der Jugend Werthers Leiden liefet und besitzt, vonwelchen man wie ein Meßpriester ein unblutiges Opfer ver-anstaltet, ehe man die Akademie bezieht. Ja wenn ich nochheute einen Roman verfaßte: so würd' ich — da der blau-
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