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Strafe auf halben Sold; denn ich denke, wenn ich die Ar-muth so nachdrücklich untersagte, so würd' es zuletzt so vielscyn, als regierten Saturn und ich miteinander — Ich würdein meinem Staate nicht, wie ein Sultan in seinem Harem,physische Stumme und Zwerge begehren, sondern nach Gele-genheit moralische — Ich gesteh' eS, ich hätte eine eigneVorliebe für Genies und stellte bei allen, sogar beim elen-desten Posten die größten Kopfe an — Ich würde mich vornichts fürchten (Feinde ausgenommen) als vor der Kopf-wassersucht, vor der ein gekröntes Haupt oder ein infulirtesin Aengstcn seyn muß, wenn eS wie ich in dem D. Ludwigoder auch in Tissot von den Nerven gelesen hat, daß der-gleichen durch starke Binden um den Kopf am ersten ent-stehe, welches ich noch mehr von meiner Krone befahre, zu-mal wenn der Kopf, der hinein getrieben wird, dick ist undsie eng. . . .
Wir kommen wieder zur Geschichte. Den andern Tagkehrten Viktor und Flamin, in den schönen neu angezognenSchlingen des freundschaftlichen Bundes, nach Flachscnfingenzurück. Jetzo konnte Viktor durch Maienthals Himmelpforteeingehen, wenn Klotilde sie nicht verriegelte. Alles kam aufEmanuels Antwort an. Die Mailüftc wehten, die Mai-blumen dufteten, die Maibäume rauschten. O wie sachtedieses Wehen die Sehnsucht an, alle diese Seligkeiten inMaienthal zu genießen und das Einlaßblatt zum schönstenKonzertsaal der Natur vom Freunde zu bekommen. Es kamkeines: denn cs war schon — gekommen durch den ZeidlerLind aus Kussewiz, der als Feudal-Postillon vom GrafenO. an Matthicu gesendet worden und den Weg über Maien-thal genommen hatte. Es war von Emanuel: