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nannte) aufzumachen und endlich einmal nachzusehcn, ob dieLieberklärung, d. h. das punctum solicus der Liebe oder derAmor — der nach Plato auch aus einem Ei auökam — nochdarin sei. „Ich weiß schon, sagt' er zu sich, eS ist längst„heraus, aber ich probir's nur."
Es wäre überhaupt die Frage gewesen, ob's dieselbeUhr war, da die in Tostatoö Bude keine Brillanten hatte
— wenn nicht aus dieser Pandorabüchse, sobald er sie am
Fenster aufgeschlossen hatte, hervorgeflattert wäre ein dünnesBlättchen, halb so groß wie ein Schmetterlingflügel, so langwie ein Tulpenstaubfaden. — Die kleine Folie nahm vorsedem Lüftchen die Flucht.-Joachime fing das Ding
— las das Ding — fand die Lieberkläruug noch darauf —hielt sie für eine, die er ihr selber eben mache, um seine Ab-senhcit auszusöhnen und die er der Uhr Witzes halber(er konnte auf ihre Herz-Gestalt anspielcn) cinverleibenwollen. . .
Jeder kann denken, wie ihm bei der Sache war. —Recht wohl war' ihm dabei gewesen, wenn er hätte entsetz-lich lügen dürfen oder wenn er nur wenigstens den wenigenHof-Leuten hätte nachschlagen dürfen, die unter die 28 PfundBlut, die ihren Körper wässern, nicht 28 ehrliche Bluttropfen
— ein einziger kann wie ein Uguoi- prodorori»!, in derübrigen Masse verdammte Niederschläge Nachlassen — ge-schüttet haben. Aber seine Seele ekelte der neue Köder zurLüge. Der Leser kann gar noch nicht wissen, daß Viktorfehlschoß — daß er nämlich (wegen der Entlegenheit vonJoachimens Argwohn) auf diesen gar nicht kam, sondernauf den nähern, Joachime habe jetzt seinen ganzen närrischenStreich gegen die Fürstin heraus. Er war niemals fähig,