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St. Lüne, um sich zu Agathen neben den Florhut Klotil-dcns, den sie studirte, zu setzen.
Um aber seinem Besuche nicht zu vieles Gewicht inden Augen JoachimenS zu lassen, nahm er sich vor, sie umdie Prospekte von Maicnthal, die in ihrem Zimmer hingen,anzugehen auf einige Wochen. O Maienthal, wie viel hastdu, wenn schon dein Schattenriß so glücklich macht! — Abersein Besuch lief sonderbar ab. Er wünschte unterwcges, inihrem Toilettenzimmcr wäre der feine Narr und der wohl-riechende und mehr Zeug — es war nichts da. Sie nahmihn mit einer sorglosen Lustigkeit aus, als wäre sie die Ko-lombine und der Medikus der Pickelhering. Er aber wolltebloö das allmälige Abschwächen oder äünüEiiäo seiner mo-ralischen Dissonanzen auöführen; daher wurd' er durch dasewige Hinsehen auf seinen Notenpult und auf die Partiturseiner inner» Harmonie etwas steif und ungelenk in seinemSpiel. Weiber unterscheiden leicht Kälte der Vernunft (schonam Mangel der Uebertrcibung) von Kälte der Laune. Jetztverlangte er die Prospekte. Joachime wurde nicht kälter,sondern warm, d. h. ernsthaft, und hob in der hohlen Handihre Uhr empor und sagte, darauf blickend: „Ich geb' Ihnen„so viele Minuten Frist, als Sie Tage weggeblieben sind,„um das Wegbleiben zu entschuldigen." — Viktor nahm ohneVerlegenheit — wie jeder, der nur nach Einem entwederguten oder bösen Grundsatz handelt — die Bestimm-Fristan und hob die inoiitre ä rögiilmeur unter dem Spiegelaus, um nicht von Joachimen betrogen zu werden. Dieseverdammte Uhr der Fürstin grinzte ihn überall an, wie eineDruckkugcl und Pulvermine unter seinen Füßen. Er zogsie auf, um dieses nürnbcrgischc Ei (wie man sonst die Uhren