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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
49
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der kann (sagte der Hofkaplan) an meinem Gcburttagc ge-halten werden, in wenig Wochen." Wenn wir's erleben,ich nnd die Leser, so wird man uns hoffentlich als Altgevatternmit dazu einladen; wir waren das erstemal (am 6tenHnndS-pvsttagc) bekanntlich auch dabei.

Mein Held forderte den Menschen (zumal da er sichnicht Mühe gab) zu wenig Achtung ab. Er arbeitete zwarum diesen Arbcitlohn; wenn sic ihm aber nichts gaben: sowußt' er tausend Entschuldigungen für die Menschen und zogseinen Münzstempcl heraus und schlug sich selber eine Eh-renmcdaille, indem er dabei schwur:ich will verdammt scyn,wenn ich mich nicht das nächstcmal stolzer aufführe undminder nachsichtig und überhaupt ernsthafter, um eine gewisseEhrfurcht zu erregen." DaS nächstcmal soll noch kommen.Er vergab daher den Drillingen so schön, daß sie endlichden Menschenfreund mit leidenschaftlichen Armen auf immeran ihre Seele schlossen.

Nach einer solchen Gradualdiöputazion machte er nichtslieberö als etwas recht Tolles, Galantes, Kindisches daS-mal war'S ein Weg in die Küche. Catinat sagte: der nursei ein Held: gui souerait uns zmrtis >ls guillss au sortiscl'uns llatailis gagnes ou zwixius oder der nach einergewonnenen Diöputazion in die Küche gehen kann. Entwe-der nichts oder alles ist in diesem Tausch-Leben wichtig,sagt' er. In die Küche, die nicht so schmutzig war wie einfranzösisches Schlafzimmer, sondern so rein wie ein belgi-scher Viehstall, war schon ein anderer Festhase und außer-ordentlicher Gesandter eingclaufcn, der Hofkaplan, der daseinem Berufe oblag. Er mußte zusehcn, ob sein Karpfen-Vierpfünder aus dem Pastoralteich gebürtig und für den

Zean Panl's auegctv. Werke. V. ^