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kehrte ihr Gesicht kalt gegen die Wand und gab durch einengeheimen Druck an die Wand, der, glaub' ich, eine eigeneKlingel im Zimmer der Kammerfrau regierte, der letzten denBefehl, zu eilen — und in einigen Minuten kam diese mitder Augen-Gurt. Natürlicherweise spielte man (wie imLeben des Menschen) den fünften Akt so hinaus, als wäreder dritte und vierte gar nicht da gewesen. — Dann zoger höflich ab.
So! — Nun sangen ich und der Leser darüber zu fech-ten an, und Viktor darüber zu denken. — Recht war seineUmarmung nicht — seine Entdcckreise nach der Wand undseine Gemäldeausstellung waren eS auch nicht — aber klugwar sie; denn er konnte doch wahrlich nicht zurückpurzclnund sagen: „ich dachte, Matz hange hinter dem Bette." —— Darauf antworten mir freilich Leute von Erfahrung:„wir sind hier nicht darüber mit ihm unzufrieden, daß er„die Klugheit der Tugend vorzog, sondern darüber vielmehr,„daß er'ö nach dem Kusse nicht wieder so machte — Dieser„Kuß ist ein zu kleiner Fehler, als daß ihn Agnola vergeben„könnte." Ich merke, diese Leute von Erfahrung sind An-hänger von der Sekte, welche in meinem Buche die Fürstinwegen so vieler halben Beweise unter diejenigen Weiberrechnet, die, zu stolz und zu hart für die Liebe des Herzens,die Liebe der Sinne nur flüchtig mit der Liebe zum Herr-schen abwechseln lassen, und die eö nur thun, um aus AmorsBinde ein Leitseil, aus seinen Pfeilen Sporen und Steig-eisen zu machen. Es sind mir auch die halben Beweise rechtgut bekannt, womit sich diese Sekte deckt — die Bigotterieder Fürstin — ihr Bcichtabend — ihre bisherige Aufmerk-samkeit für meinen Helden — das Verdecken der gemalten