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wie mit einer fremden hereindringcndcn Hand ihn abstemmte,um eine blutige Hcmdnadel wegzuwerfcn-
Wie ein Weltgericht in Nachtwolken schmetterte desWächters einfache Ermahnung, an den Tod und an die zwölfteGeisterstunde dieses MitternachtlebcnS zu denken, in seineOhren, vor denen die Blutströme des Herzens vorüber-brausten — Der Ruf auf der Gasse schien von Emanucl zukommen und zu sagen: „Hvrion! beflecke deine Seele nicht,„und falle nicht ab von deinem Emannel und von dir! Schau'„an die Leinwand über ihrem kranken Auge, als verhüllte„es der Tod — und sinke nicht!"
„Ich sinke nicht!" sagte sein ganzes Herz: er wand sichmit ehrerbietigem Schonen aus den pulstrenden Armen undsiel, erstarrend vor der Möglichkeit einer Nachahmung deselenden Matthieu, den er so verachtet hatte, außerhalb desBettes an ihrer hinauSgenvmmenen Hand mit vorströmendenThränen nieder und sagte:
„Vergeben Sie dem Jüngling — seinem überwältigten
„Herzen — seinen geblendeten Augen-ich verdiene
„alle Strafen, jede ist mir eine Vergebung — aber ich habe
„niemand vergessen als mich."- „ölair, c'e8t mai, gus
„s'oulilis en V»>IS sagte sie mit einem zwei-
deutigen Auge, und er stand auf und suchte sich, da ihm ihreAntwort die Wahl zwischen der angenehmsten und der de-müthigsten Auslegung anbot, gern selber mit der letzten heim— Agnola's Auge blitzte vor Liebe — dann vor Zorn —dann vor Liebe — dann schloß sie cs — er trat in die ehr-erbietigste Entfernung zurück — sie öffnete es wieder und
*) Aber ich vergesse hingegen mich, wenn ich verzeihe.