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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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allein bei der Fürstin sepn durfte; aber er sagte sich, sie ist eineJtaliäncrin eine Pazientin eine kleine schöne Phantastin (letztes war sogar aus dem ungewöhnlichen Winternegligö undSizilien-Feuer ersichtlich). Er konnte bisher (und auch heutevor dem Verbände der Augen) den rechten Ton gar nicht bei ihrtreffen; denn da sic zu fein war sür eine Deutsche, zu wenig zärt-lich für eine Engländerin, zu lebhaft für eine Spanierin: sohätt' er auf sie freilich geschrieben p. p. p. (pnssö par lUs,welches aus den über Paris gelaufncn Briefen steht), er hätt'es, sag' ich, wäre sie nicht wieder zu innig-leidenschaftlichgewesen für eine Pariserin. Daran stieß sich'S. Aber dazwei Menschen sich muthigcr und freier untcrredcn, wenn ei-ner oder beide im Finstern sitzen und Agnola saß da:so war Viktor doch heute nicht ganz und gar so einfältig wieein Schaf. Noch dazu machte ihn der Klcinodienschrank be-herzt, in dem er sie könnt' nicht sehen, daß er unhöf-lich herum sah zu seiner Freude unter 20 Uhren keinemontrv n rsKuI.MLm- auöfand. Sic fragte ihn, ob sie biszum dritten Feiertage so hcrgestellt seyn werde, daß sie zumVergnügen des Fürsten auf dem Balle etwas beitragen könne.Er besahete eS, ob er gleich wußte, sie trüge noch mehr bei,wenn sie wcgblicbe, und ob sie gleich dasselbe wußte. Hierdauerte sie ihn, und er wollt' ihr alles offenbaren. Er wolltenicht etwan plump sagen:in Großkufsewiz ließ ich michvom Teufel breit schlagen, daß ich in die Uhr Ew. Durch-laucht einen Licbeantrag cingeschwärzct:" sondern er wollteim schönsten Scclenergusse mit dem pochenden Busen Nieder-halten und sagen:nicht aus Furcht der Strafe, sondern ausFurcht, daß das Gcständniß meines Fehlers einige Aehnlich-kcit mit der Wiederholung desselben erhalte, Hab' ich's bis-Jcan Paul's auSgrw. Wcrle. V. - Z