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italiänischen Rosen- und Madonnerigcsicht gegenüber zu sitzen— noch dcizn so nahe, daß er den Athen: siüstern hören kann,nachdem er ihn vorher wachsen sehen konnte — einem Ge-sicht gegenüber zu halten (mein' ich, war kein Spiel), ausdem Rosen den Lilien cingeimpset sind wie Abcndröthe denlichten Mondwolken, und das ein malerischer Schatten, näm-lich ein schwarzes Ordenband, eine priesterliche Kopsbindc,ein wahrer xomilloi: ü'mnour so schön zcrtheilt und hebt —ein zugcbundneS Gesicht, das er recht bequem in einem sortanschaucn kann, und das sich (in einer malerischen Halbstcl-lung) auf das Kopfkissen und auf die Hand, ihm zugcrichtet,stützt. ....
Ich hätte eine Steigerung versuchen und bei SebastiansSeele anfangen sollen, die heute aus ihrer eignen Schwcr-muth, aus ihren Sorgen, auS ihrer durch die Zeuselsche Vcr-läumduug vergrößerten Liebe für Agnvla lauter Schönheitli-nien und flüssige Tuschen machte, um damit in dessen eignesGesicht ein so schönes neues hincinzumalen, als sc eine schöneSeele eines auf Leinwand, oder am eignen Kops, oder aneinem fremden erschaffen hat.
Agnvla machte wol diese Bemerkung eher als ich.
Es that freilich dem Paare schlechten Vorschub, daß esunter — nicht vier Augen (denn Agnvla war zugchangen),sondern unter — zwei Augen war; denn die beiden andernAugen der Hofdame im Kabinct, aus denen Viktor nicht eherklug werden konnte, als setzt, da die fürstlichen zu waren,und er ohne Fragen durch Blicke und Anlächeln das starreDing auf dem Sessel drinnen im Kabinct untersuchen konnte,waren wahrhaftig gemalt und der Rumpf dazu, der sic trug.
Es srappirte ihn sctzo, daß er wider alle Hofordnung