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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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in dem Besuchsaale herumzugchen, weil so viel brennbaresZeug darin steht wir sämmtlich sondern sie müssensolche in einen Strickstrumpf oder Nährahmcn, oder in eindickes Buch z. B. in die Hundöposttage stecken wie ineine Laterne.

Es ist wahrlich ein Jammer: seit ich und das Publi-kum im fürstlichen Zimmer sind: folgt eine Ausschweifungnach der andern ich meine Sternische.

Der fürstliche Puls ging noch etwas erhitzter, als dessenseiner, der ihn hier beschreibt. Sic hatte kurz vorher, eh'er kam, einen warmen Verband aus zcrbratnen Acpfcln vonden Augen abgenommcn. Sie begehrte einen Zwischcnver-band, indcß man das zubcrciten würde, was der Doktor ver-ordnet^ Er konnte aber fetzt in der Nacht, bei diesem Wirr-warr des Helldunkels in allen vier Kammern seines Gehirnsund in den acht kleinern Gehirnen der vierten Gehirnkammcrkeinen Augcndoktor auftreiben, als den D. v. Rosen stein,welcher darin aufstand und ihm rieth, er solle rathcn, Safran-pulvcr, ein Fünftel Kampfer und zerschmolzene Winteräpfelauf gezupfte feine Linnen zu streichen. Die Kammerfrauwurde fortgcschickt, die Zubereitung des Rezeptes zu besorgenoder zu befehlen, nachdem sie vorher ein schwarzes Taftbandmit dem Aepfcln-Ucbcrschlage um zwei der schönsten Augenvorgcbundcn hatte, die einer angenehmer:: Binde und Blind-heit würdig waren. Ich bin lebhaft, wenn ich schreibe, derUebcrschlag schien aus dem Apfel der Schönheit und dasschwarze Band aus aneinander gestoßenen Schminkmuschcngemacht zu seyn. Der Pater ging auch fort, sobald er dieHoffnung der baldigen Heilung vom Doktor hatte. Für denMedikus war's aber wahrhaftig fetzt kein Kinderspiel, einem

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