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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
30
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Überhaupt ist in diesem dunkel» grünen Kabinct fastalles Agnola's schöne römische Schultern ausgenommen

zugehüllt; sogar zwei Heiligenbilder waren's. Denn eingemaltes Marienbild mit einer wahren metallischen Kronees sollte kein Sinnbild der Regenten mit Vexir-Köpfen unterachten Kronen seyn deckten die Zedern der Bette-Fedc»büsche zu; und über einen sehr hübschen h. Sebastian vonTitian aus dem Pallast Barbarigo in Venedig kopirt(der Mann sah mit seinen Pfeilen wie ein Stachelschweinaus, und hing doch neben ihrem Kopfkissen) hatte sie dieBcttgardine weiter vorgezogcn, als sein Namcnvettcr ohnePfeile kam, der mehr anbetcte, als angebetct wurde. Vieleversicherten mich seitdem, cs sei ein Sebastian von 'u»

aus der Düsseldorfer Gallcric gewesen; aber weiter untenwcrd' ich zeigen, warum nicht.

Außer einem weiblichen Auge, das hinter einem Schleierruht, gibt's nichts schöneres als eines, das (hier hat derTeufel sechs End-S hinter einander) ihn gerade weglcget.Dem armen Doktor schlug eine solche schöne Glut entgegen

da er als Okulist verfahren wollte daß er sogleich als

Prvtomcdikus ihres KopfeS verfuhr, um an ihre Hand zufühlen und sich dadurch zu retten. Denn während sie denHandschuh-KalluS von ihrer Hand es waren aber nurhalbe Handschuhe mit nackten Fingern oder halbe Flügeldecken,d. h. herunterzupftc: so war der Doktor, weil

sic darauf Hinsehen mußte, in der größten Sicherheit von derWelt, und das griechische Feuer fuhr ganz neben ihm vorbei.Daher ist recht mit Bedacht in die Fcuerordnung der Moralein ganzer fast zu langer Artikel hinciugesctzt, dcr'S jungenMädchen verbietet, mit den Augen frei wie mit bloßem Lichte