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Theil 1 (1851)
Entstehung
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290
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Zehnter Gesang.

105.

So kämpft die kecke Fliege mit dem HundeJm stanbigen Anglist nnd in dem Mond,

Der vor ihm oder nach geht in der Runde,

Der uns mit Aehren oder Most belohnt»

Sie giebt in Aug' nnd Schnauz' ihm manche Wunde,Fliegt um ihn her nnd läßt ihn nie verschont.

Wie oft der trockne Zahn vergebens klappte,

Aus ist der Krieg, sobald er sie ertappte.

106.

Sv schlägt der Schweif das Meer, daß aus den Tiefe»Das Wasser sich bis an den Himmel hebt.

Der Held weiß nicht, ob mit dem HippogryphenEr in der Lust, ob ans den Wogen schwebt.

Oft wünscht er sich ein Schiff; denn das Betriefen,Wenn er es so noch längre Zeit erlebt,

Wird bald so naß des Rosses Flügel machen,

Daß nur Schwimmblas' ihn rettet, oder Nachen.

107.

Er will den Kampf mit andern Waffen ende»

Nnd wählt deshalb den neuen, bessern Rath,

Das Ungeheuer durch den Glanz zu blenden,

Den jener Schild verzaubert in sich hat.

Er fliegt zum Strand, um Unheil abzuwenden,

Und steckt, indem er sich der Jungfrau naht,

Die dort am Felsen steht, an ihren FingerDen Wundcrring, den mächt'gen Zauberzwinger»