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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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Staubwolken aus Todtenasche auf euere Erde hinab unddann entsteht ihr bewölkten, wankenden Bilder. Schauehinunter in den Abgrund, über welchen Aschenwolken ziehen

Nebel voll Welten steigen aus dem Todtenmeer, die Zu-kunst ist ein steigender Nebel und die Gegenwart ist derfallende. Erkennst du deine Erde?"

Hier schauete Christus hinab und sein Auge wurde vollThränen und er sagte:ach, ich war sonst auf ihr: dawar ich noch glücklich, da hatt' ich noch meinen unendlichenVater und blickte noch froh von den Bergen in den uner-meßlichen Himmel und drückte die durchstochne Brust an seinlinderndes Bild und sagte noch im herben Tode: Vater,ziehe deinen Sohn aus der blutenden Hülle und heb' ihnan dein Herz. . . Ach ihr überglücklichen Erdenbewohner,ihr glaubt Ihn noch. Vielleicht gehet jetzt euere Sonneunter und ihr fallet unter Blüten, Glanz und Thränenauf die Knie und hebet die seligen Hände empor, und rufetunter tausend Freudenthränen zum aufgeschlossenen Himmelhinauf: auch mich kennst du, Unendlicher, und alle meineWunden, und nach dem Tode empfängst du mich und schlie-ßest sie alle. .... Ihr Unglücklichen, nach dem Tode wer-den sie nicht geschlossen. Wenn der Jammervolle sich mitwundem Rücken in die Erde legt, um einem schöner» Mor-gen voll Wahrheit, voll Tugend und Freude entgegenzu schlummern: so erwacht er im stürmischen Chaos, in derewigen Mitternacht und es kommt kein Morgen undkeine heilende Hand und kein unendlicher Vater! Sterb-licher neben mir, wenn du noch lebest, so bete Ihn an:sonst hast du Ihn auf ewig verloren."