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„Staubwolken aus Todtenasche auf euere Erde hinab und„dann entsteht ihr bewölkten, wankenden Bilder. — Schaue„hinunter in den Abgrund, über welchen Aschenwolken ziehen
Nebel voll Welten steigen aus dem Todtenmeer, die Zu-„kunst ist ein steigender Nebel und die Gegenwart ist der„fallende. — Erkennst du deine Erde?"
Hier schauete Christus hinab und sein Auge wurde vollThränen und er sagte: „ach, ich war sonst auf ihr: da„war ich noch glücklich, da hatt' ich noch meinen unendlichen„Vater und blickte noch froh von den Bergen in den uner-meßlichen Himmel und drückte die durchstochne Brust an sein„linderndes Bild und sagte noch im herben Tode: Vater,„ziehe deinen Sohn aus der blutenden Hülle und heb' ihn„an dein Herz. . . Ach ihr überglücklichen Erdenbewohner,„ihr glaubt Ihn noch. Vielleicht gehet jetzt euere Sonne„unter und ihr fallet unter Blüten, Glanz und Thränen„auf die Knie und hebet die seligen Hände empor, und rufet„unter tausend Freudenthränen zum aufgeschlossenen Himmel„hinauf: auch mich kennst du, Unendlicher, und alle meine„Wunden, und nach dem Tode empfängst du mich und schlie-ßest sie alle. .... Ihr Unglücklichen, nach dem Tode wer-den sie nicht geschlossen. Wenn der Jammervolle sich mit„wundem Rücken in die Erde legt, um einem schöner» Mor-gen voll Wahrheit, voll Tugend und Freude entgegen„zu schlummern: so erwacht er im stürmischen Chaos, in der„ewigen Mitternacht — und es kommt kein Morgen und„keine heilende Hand und kein unendlicher Vater! — Sterb-licher neben mir, wenn du noch lebest, so bete Ihn an:„sonst hast du Ihn auf ewig verloren."