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Und als ich niederficl und ins leuchtende Weltgebäudeblickte, sah ich die emporgehobenen Ringe der Riesenschlangeder Ewigkeit, die sich um das Welten-All gelagert hatte, —und die Ringe sielen nieder und sie umfaßte das All doppelt— dann wand sie sich tausendfach um die Natur — undquetschte die Welten aneinander — und drückte zermalmendden unendlichen Tempel zu einer Gottesacker-Kirche zusam-men — und alles wurde eng, düster, bang — und ein un-ermeßlich ausgedehnter Glockenhammer sollte die letzte Stundeder Zeit schlagen und das Weltgebäude zersplittern . . . .als ich erwachte.
Meine Seele weinte vor Freude, daß sie wieder Gottanbeten konnte — und die Freude und das Weinen und derGlaube an ihn waren das Gebet. Und als ich aufstand,glimmte die Sonne tief hinter den vollen purpurnen Korn-ähren und warf friedlich den Wiederschein ihres AbendrotheSdem kleinen Monde zu, der ohne eine Aurora im Morgenaufstieg; und zwischen dem Himmel und der Erde streckteeine frohe vergängliche Welt ihre kurzen Flügel aus undlebte, wie ich, vor dem unendlichen Vater; und von derganzen Natur um mich flössen friedliche Töne aus, wie vonfernen Abendglocken.