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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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köpft, bestohlen oder todtgeschlagen worden, und was ihn ammeisten freue, er stelle einen Fürsten der alten Deutschen vor,der freie Leute beherrschte, vertheidigte und vermehrte undselber darunter gehörte re.

Die Kehlen in diesem königlichen ,4.parteinei!t wurdengegen Abend hin immer lauter und trockner die Rauch-sänge am Munde, die Pfeifen, machten die Stube zu einemWolkenhimmel und die Köpfe zu Freudenhimmeln draußenlag die Herbstsonne mit geflammten warmen Flügeln aus dernackten kalten Erde, um den Frühling eher auszubrütendie Gäste hatten die Quinterne, nämlich die fünf Trefferder fünf Sinne, auö den 90 Nummern oder 90 Jahren desLebenslotto gezogen jedes darbende Auge funkelte, und inFirmians Seele trieben die Knospen der Freude alle ihreHäute auseinander und schwollen blühend heraus Dietiefe Freude führt allezeit die Liebe an ihrer Hand, undFirmian sehnte sich heute unaussprechlich mit seinem freude-trunkenen schweren Herzen an Lenetten ihres, um an ihrerBrust alles zu vergessen, was ihm mangelte, oder auch ihr.

Alle diese Umstände wehten ihm einen sonderbaren Ein-sall in den Kopf. Er wollte nämlich das verpfändete seideneBlumenwerk heute auslösen und es draußen in irgend eineschwarze Stätte pflanzen, an die er Lenetten noch Abendsund wär' es in der Nacht scherzend führen wollte, um siein ein schönes frohes Erstaunen über solche Blüten zu setzen.Er schlich sich auf den Weg zum Leihhaus; aber da jederEntschluß anfangs mit einem winzigen Funken in uns an-fängt und mit breiten Blitzen beschließet so besserte erunterwegs den Vorsatz der Auslösung in den ganz andernum, sich wahre natürliche Blumen zu erhandeln und diese als